US-Repräsentantenhaus verabschiedet weitreichende CLARITY- und GENIUS-Gesetze
Das US-Repräsentantenhaus hat ein Trio bahnbrechender Kryptowährungsgesetze verabschiedet, die darauf abzielen, eine umfassende staatliche Aufsicht über digitale Vermögenswerte, einschließlich Stablecoins und einer breiteren Kryptomarktinfrastruktur, zu schaffen.
Am Donnerstag hat der Gesetzgeber den Digital Asset Market Clarity Act, den GENIUS Act zur Regulierung von Stablecoins und den Anti-CBDC Surveillance State Act verabschiedet.
Diese gesetzgeberischen Bemühungen markieren einen bedeutenden Schritt zur Formalisierung der Krypto-Regulierung in den Vereinigten Staaten.
Neben dem Clarity Act verabschiedete das Repräsentantenhaus auch den Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins (GENIUS) Act, der einen Rahmen speziell für die Ausgabe von Stablecoins und deren Einhaltung schafft.
Der Clarity Act, der mit 294:134 Stimmen eine starke parteiübergreifende Unterstützung erhielt, legt fest, wie die Zuständigkeit für digitale Vermögenswerte zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufgeteilt werden soll. Außerdem werden Kryptounternehmen neue Anforderungen auferlegt, wie z. B. die Bereitstellung von Finanzinformationen für Privatkunden und die Trennung von Kunden- und Unternehmensgeldern.
Alle drei Gesetzentwürfe gehen nun an den Senat, wo weitere Debatten und mögliche Änderungen anstehen.

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