FinCEN zieht 10.000-Dollar-Meldepflicht für private Krypto-Wallets zurück

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Abstrakte Netzwerk-Illustration zu zurückgezogenen Krypto-Regulierungsvorlagen

FinCEN hat die Meldepflicht für Krypto-Transfers über 10.000 US-Dollar an private Wallets zurückgezogen, ebenso eine Mixer-Vorlage von 2023. Beide Vorlagen traten nie in Kraft.

Die US-Finanzaufsicht FinCEN hat ihre Vorlage aus dem Dezember 2020 zurückgezogen, die Banken und Money-Service-Geschäfte wie Krypto-Börsen zur Meldung von Krypto-Transfers über 10.000 US-Dollar an oder von privaten Wallets verpflichtet hätte. Das Büro im US-Finanzministerium kündigte den Schritt in seiner amtlichen Mitteilung an und zog gleichzeitig einen zweiten Entwurf von 2023 zurück, der Krypto-Mixing-Transaktionen als primäre Geldwäsche-Quelle hätte einstufen sollen. Keine der beiden Vorlagen trat je in Kraft.

Was die Vorlage verlangt hätte

Der Entwurf von Dezember 2020, veröffentlicht in den letzten Wochen der ersten Trump-Regierung, hätte Finanzinstitute verpflichtet, Reports zu erstellen, sobald Kunden mehr als 10.000 US-Dollar an Kryptowährungen an sogenannte unhosted Wallets sendeten oder von ihnen erhielten. Auch Transaktionen, die über 24 Stunden zusammengerechnet die Schwelle überschritten, hätten erfasst werden müssen. Zusätzlich hätten die Firmen Angaben zum Kunden und zur Wallet auf der anderen Seite der Überweisung sammeln müssen.

Die Vorlage zog Tausende öffentliche Stellungnahmen nach sich und blieb danach fast sechs Jahre unentschieden liegen. FinCEN begründete die Rücknahmen laut Mitteilung mit der Deregulierungsagenda der Trump-Regierung und dem Ziel, Regeln für digitale Assets »fit-for-purpose« zu gestalten.

Mixer-Entwurf ebenfalls vom Tisch

Die zweite zurückgezogene Vorlage von 2023 hätte Crypto-Mixing, also das Zusammenführen und Verschleiern von Transaktionsursprüngen, als primäre Geldwäsche-Quelle eingestuft. Diese Einstufung hätte es der US-Regierung erlaubt, zusätzliche Meldepflichten für Finanzinstitute zu verhängen, die solche Transaktionen abwickeln. Auch diese Vorlage wurde nie umgesetzt.

Die bestehenden Meldepflichten nach dem Bank Secrecy Act bleiben von den Rücknahmen unberührt. Die Schwellenregel für private Wallets ist damit nach fast sechs Jahren endgültig erledigt; der Rückzug wurde am 5. Oktober 2026 vollzogen, wie die FinCEN-Mitteilung vom 6. Oktober zeigt.

Reaktion auf das Verlassen des Hauses
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Martin ist ein erfahrener deutscher Krypto-Journalist, der sich intensiv mit der dynamischen Welt der Kryptowährungen, Blockchain-Technologien und Initial Coin Offerings (ICO) auseinandersetzt. Sein Fokus liegt auf detaillierten Analysen von Markttrends, regulatorischen Entwicklungen und technologischen Innovationen, die die Zukunft digitaler Vermögenswerte prägen. Mit einem tiefgehenden Verständnis der technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge der Branche liefert Martin seinen Lesern fundierte Informationen und fundierte Prognosen, die ihnen helfen, informierte Investmententscheidungen in dem komplexen und sich schnell wandelnden Kryptomarkt zu treffen.
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