Elizabeth Warren kritisiert Trumps Gesetz zu Stablecoins: „Eine Katastrophe, die nur darauf wartet, zu passieren“

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Senatorin Elizabeth Warren hat das kürzlich verabschiedete GENIUS-Gesetz ins Visier genommen, das ihrer Meinung nach Krypto-Unternehmen viel zu viel Freiheit einräumt und das US-Finanzsystem gefährdet.

In einem Schreiben an Finanzminister Scott Bessent beschrieb Warren die Maßnahme als „weiches Regelwerk”, das es Krypto-Banken ermöglichen könnte, ohne ausreichende Aufsicht zu operieren.

Das Anfang dieses Jahres von Donald Trump unterzeichnete Gesetz „Guiding and Establishing Innovation for U.S. Stablecoins Act” verpflichtet Stablecoin-Emittenten, vollständige Reserven in US-Dollar oder anderen liquiden Vermögenswerten zu halten, sich jährlichen Prüfungen zu unterziehen, wenn ihr Marktwert 50 Milliarden US-Dollar übersteigt, und neue Regeln für die Emission im Ausland zu befolgen. Während das Gesetz als Meilenstein für die Regulierung digitaler Vermögenswerte gefeiert wurde, sehen Warren und andere politische Entscheidungsträger darin einen großen Mangel.

Bedenken hinsichtlich Konflikten und systemischen Risiken

Warren fordert das Finanzministerium auf, die Umsetzung des Gesetzes zu verschärfen, und verweist dabei auf „ernsthafte Risiken” für Verbraucher, Steuerzahler und die Wirtschaft insgesamt. Ihre Bedenken kommen inmitten wachsender Unruhe über Trumps eigene Verbindungen zum Kryptosektor – insbesondere zu World Liberty Financial USD, einer von Trumps Familie betriebenen Stablecoin, die zu einer der größten im Umlauf geworden ist.

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Sie forderte das Finanzministerium auf, darzulegen, wie es Interessenkonflikte vermeiden, Regulierungslücken schließen und sicherstellen will, dass digitale Währungen das traditionelle Finanzsystem nicht gefährden. Warren verwies auf einen kürzlichen Vorfall mit Paxos, das versehentlich PYUSD-Token im Wert von 3 Trillionen Dollar geprägt hatte, als Beweis für die potenziellen Gefahren, die durch Betriebsfehler bei der Ausgabe von Stablecoins entstehen können.

Breiterer Vorstoß für Krypto-Regulierung

Der GENIUS Act hat auch Kritik aus den Reihen der Federal Reserve hervorgerufen. Gouverneur Michael Barr sagte kürzlich, dass das Gesetz wichtige Schwachstellen unberücksichtigt lasse, und forderte die Bundes- und Landesaufsichtsbehörden auf, sich auf strengere Regeln zu einigen.

Unterdessen bereiten die Gesetzgeber neue Gesetze zur Regulierung des gesamten Kryptomarktes vor, wobei parteiübergreifende Treffen zwischen Senatoren und führenden Vertretern der Kryptoindustrie geplant sind. Warren sagt, diese Diskussionen böten dem Finanzministerium die Chance, die Schwächen des GENIUS Act zu beheben, bevor größere Reformen der Marktstruktur Gestalt annehmen.

„Das Finanzministerium muss sicherstellen, dass Stablecoins nicht zum Auslöser der nächsten Finanzkrise werden”, schrieb sie und drängte die Regierung, sich für einen stärkeren Verbraucherschutz und mehr Transparenz in der gesamten Kryptolandschaft einzusetzen.

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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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