Die Banque de France fordert eine EU-weite Aufsicht über große Kryptounternehmen

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Die Bank of France hat die Europäische Union aufgefordert, die direkte Aufsicht über große Kryptounternehmen der obersten Marktaufsichtsbehörde der Union, der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), zu übertragen, um eine einheitliche Aufsicht in allen Mitgliedstaaten zu gewährleisten.

In seiner Rede am Donnerstag erklärte Gouverneur François Villeroy de Galhau, dass dieser Schritt unerlässlich sei, da führende globale Börsen und Stablecoin-Emittenten ihre Präsenz in Europa ausbauen. Er warnte, dass das derzeitige System, das es Krypto-Unternehmen ermöglicht, Lizenzen von einem einzigen EU-Land zu erhalten und diese dann in der gesamten Union zu nutzen, zu einer uneinheitlichen Durchsetzung und potenziellen Regulierungslücken führe.

Villeroy forderte außerdem strengere Regeln im Rahmen des EU-Rahmens für Märkte für Krypto-Assets (MiCA), insbesondere in Bezug auf das Multi-Emission-Modell, das von großen Stablecoin-Anbietern verwendet wird. Dieser Ansatz ermöglicht es Emittenten wie Circle und Paxos, ähnliche Token sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU zu betreiben, die durch separate Reserven gedeckt sind.

„Der Rahmen sollte gestärkt werden, um die Ausgabe derselben Stablecoin in verschiedenen Rechtsräumen besser zu regulieren“, sagte Villeroy und betonte das Risiko von Arbitrage in Zeiten von Marktstress.

Die Debatte fällt mit dem Vorstoß der Europäischen Zentralbank zusammen, strengere Kontrollen für grenzüberschreitende Stablecoins einzuführen, was den Weg für einen politischen Konflikt darüber ebnet, wie globale Emittenten ihre Reserven verwalten.

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Krypto- und Zahlungsverbände, darunter Blockchain for Europe und die Digital Euro Association, haben davor gewarnt, dass eine Überarbeitung des Multi-Issuance-Modells der Innovation schaden könnte. In einem Brief vom 6. Oktober an EU-Beamte argumentierten sie, dass eine Überregulierung „die Gefahr birgt, dass Europa ins Hintertreffen gerät“, während andere Regionen die Einführung digitaler Vermögenswerte vorantreiben.

Die Äußerungen von Villeroy unterstreichen den wachsenden Druck auf eine zentralisierte EU-Aufsicht über digitale Finanzen, da Europa in einem zunehmend globalen Kryptomarkt ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Finanzstabilität anstrebt.

Quelle

Reaktion auf das Verlassen des Hauses
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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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