SEC genehmigt staatliche Trust-Unternehmen als qualifizierte Verwahrstellen für Kryptowährungen

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In einer Entscheidung, die eine bedeutende politische Wende markiert, hat die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) ein No-Action-Schreiben herausgegeben, das es Anlageberatern erlaubt, staatlich zugelassene Treuhandgesellschaften als „qualifizierte Verwahrer” für digitale Vermögenswerte zu behandeln.

Das am Dienstag verkündete Urteil gibt registrierten Beratern und bestimmten regulierten Fonds grünes Licht für die Nutzung staatlich lizenzierter Treuhandgesellschaften zur Verwahrung von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum.

Warum das wichtig ist

Seit Jahren sorgen Fragen darüber, was als „qualifizierter Verwahrer” gilt, für Unsicherheit bei Investmentmanagern hinsichtlich der Regulierung. Traditionell wurden nur staatlich zugelassene Banken oder große Institutionen für die Verwahrung von Kundengeldern anerkannt. Die neue Haltung der SEC stellt klar, dass auch staatliche Treuhandgesellschaften diese Rolle übernehmen können, sofern sie strenge Aufsichts- und Betriebsstandards erfüllen.

Das bedeutet, dass Berater, die dem Investment Advisers Act von 1940 unterliegen, nun Krypto-Vermögenswerte ähnlich wie Bargeld oder Wertpapiere verwahren können, vorausgesetzt, die Treuhandgesellschaft verfügt über die richtigen Kontrollmechanismen. Dazu gehören Deep Cold Storage, Audits durch Dritte, Cybersicherheitsmaßnahmen und die Trennung von Kundenvermögen und Unternehmensgeldern.

Reaktion der Branche

James Seyffart, Analyst bei Bloomberg Intelligence, bezeichnete den Brief als „ein Musterbeispiel für mehr Klarheit im Bereich der digitalen Vermögenswerte” und wies darauf hin, dass die Branche seit langem auf eine solche Anerkennung gedrängt habe. Dieser Schritt folgt auf Jahre der Spannungen im Rahmen der von Kritikern als „Operation Choke Point 2.0” bezeichneten Maßnahme, bei der Behörden wie die Federal Reserve und das US-Finanzministerium stillschweigend Druck auf Banken ausübten, ihre Dienstleistungen für Krypto-Unternehmen einzuschränken.

Dieser neue Schritt signalisiert eine Entspannung: Anstatt den Zugang zu beschränken, öffnen die Regulierungsbehörden nun strukturierte Wege für Berater und Fonds, um digitale Vermögenswerte ohne Angst vor Strafverfolgung zu handhaben.

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Das Kleingedruckte

Die SEC betonte, dass staatliche Treuhandgesellschaften weiterhin der Aufsicht durch die staatlichen Bankbehörden unterliegen, Mindestkapitalanforderungen einhalten und sich regelmäßigen Finanz- und internen Kontrollprüfungen unterziehen müssen. Berater sind außerdem verpflichtet, ihren Kunden alle Risiken offenzulegen und jährlich zu bestätigen, dass die Treuhandgesellschaft weiterhin zur Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten berechtigt ist.

Wichtig ist, dass das Schreiben keine formelle Regel darstellt, sondern die Haltung der Mitarbeiter in Bezug auf die Durchsetzung widerspiegelt. Das bedeutet, dass es Schutz vor sofortigen regulatorischen Maßnahmen bietet, aber unter anderen Umständen überprüft werden könnte.

Auswirkungen auf Bitcoin und Ethereum

Diese Entscheidung könnte ein Meilenstein für die allgemeine Akzeptanz von Kryptowährungen sein. Registrierte Anlageberater und regulierte Fonds haben nun einen klareren Weg, um Bitcoin- und Ethereum-Engagements anzubieten, ohne sich mit Unsicherheiten hinsichtlich der Compliance auseinandersetzen zu müssen. Dies verringert die Hemmschwelle für institutionelle Anleger, die bisher aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Verwahrung gezögert haben, in digitale Vermögenswerte zu investieren.

Insbesondere für Bitcoin stärkt die Anerkennung staatlicher Treuhandgesellschaften als sichere Verwahrer seine Position als „digitales Gold” als Anlageklasse. Da Gold bereits ein Standardbestandteil regulierter Fonds ist, bringt diese Änderung Bitcoin und Ethereum einen Schritt näher an die Gleichstellung in traditionellen Portfolios.

Ausblick

Das Schreiben ändert zwar nichts an den bestehenden Gesetzen, sendet jedoch ein starkes Signal, dass die Regulierungsbehörden bereit sind, Kryptowährungen in die bestehenden Finanzrahmen aufzunehmen. Bei einer breiten Akzeptanz könnte dieser Schritt die Zulassung von ETFs, institutionelle Kryptostrategien und das allgemeine Marktvertrauen in die US-amerikanische Infrastruktur für digitale Vermögenswerte beschleunigen.

Reaktion auf das Verlassen des Hauses
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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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