GENIUS-Gesetz könnte Tokenisierungs-Boom auslösen, da renditehungriges Kapital Stablecoins verlässt

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Ein weitreichendes neues US-Gesetz zur Regulierung von Stablecoins könnte die nächste Welle der Tokenisierung von Vermögenswerten auslösen, da institutionelle Anleger nach Renditen suchen, die ihnen die an den Dollar gekoppelten digitalen Währungen nicht mehr bieten können.

Der Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins (GENIUS) Act, der von Präsident Donald Trump unterzeichnet wurde, legt strenge Regeln für Stablecoin-Emittenten fest – darunter ein vollständiges Verbot, Zinsen an die Inhaber zu zahlen. Für traditionelle Investoren macht diese Einschränkung Stablecoins zu einem niedrig verzinsten, real abwertenden Vermögenswert.

Vom statischen Guthaben zur programmatischen Rendite

Will Beeson, ein ehemaliger leitender Angestellter von Standard Chartered und Gründer von Uniform Labs, ist der Meinung, dass diese Verschiebung Billionen von unverzinslichen Stablecoins in die Token-Märkte bringen wird. „Institutionen werden ihr Bargeld nicht ungenutzt lassen“, sagte er und merkte an, dass sich der Fokus auf den „programmatischen Zugang zu risikofreien Renditen“ und den sofortigen Wechsel zwischen Bargeld und hochwertigen tokenisierten Vermögenswerten verschiebt.

Sein Unternehmen bereitet die Markteinführung von Multiliquid vor, einer Liquiditätsschicht, die es Institutionen ermöglicht, nahtlos und in Echtzeit zwischen Stablecoins und tokenisierten US-Staatsanleihen, Geldmarktfonds und anderen regulierten Vermögenswerten zu wechseln. Die offene Architektur der Plattform ermöglicht es konformen Emittenten, sich anzuschließen, ohne exklusive Handelsvereinbarungen zu unterzeichnen.

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Wachsende Präsenz von Tokenization

Tokenisierte Schatzanweisungen und Geldmarktfonds haben im Jahr 2025 stark zugenommen, wobei die Nachfrage sowohl von Fintech-Plattformen als auch von etablierten Banken angetrieben wurde. Während sich ein Großteil des 26-Milliarden-Dollar-Marktes für Tokenization derzeit auf private Kredite und Staatsanleihen konzentriert, prognostiziert Beeson, dass sich das Modell auf Unternehmensanleihen, Rohstoffe, Immobilien, Private-Equity-Fonds und sogar einzelne Immobilienwerte ausweiten wird.

Branchenvertreter außerhalb von Uniform Labs teilen die Ansicht, dass das GENIUS-Gesetz für die Tokenisierung ebenso transformativ sein könnte wie für Stablecoins. Solomon Tesfaye von Aptos Labs sagt, dass die Regeländerung eine „doppelte Dynamik“ für beide Sektoren schafft, während Sandra Waliczek vom Weltwirtschaftsforum anmerkt, dass die Tokenisierung ein Bruchteilseigentum an traditionell exklusiven Investitionen wie Immobilien und Private Equity ermöglicht.

Von der Nische zum Mainstream

Durch die Senkung der Eintrittsbarrieren und die Ermöglichung einer Teilbeteiligung könnte die Tokenisierung das Eigentum an Vermögenswerten weit über die Klasse der wohlhabenden Anleger hinaus demokratisieren. Für Institutionen bietet sie eine konforme Möglichkeit, Kapital produktiv zu halten, ohne auf Liquidität zu verzichten.

Wenn Beeson und andere Recht haben, wird das Verbot von Stablecoins im GENIUS-Gesetz die Verbreitung digitaler Vermögenswerte nicht bremsen – es könnte lediglich den Kapitalfluss in eine breitere, vielfältigere Token-Wirtschaft umleiten.

Reaktion auf das Verlassen des Hauses
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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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