Visa und Mastercard schließen nach 20-jährigem Streit um Gebühren historischen Vertrag ab

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Artikeldetails

Nach fast 20 Jahren Rechtsstreitigkeiten haben Visa und Mastercard endlich eine überarbeitete Einigung mit US-Händlern erzielt, was das Ende eines Streits signalisiert, der die moderne Zahlungsbranche geprägt hat.

Die am 10. November 2025 bekannt gegebene Vereinbarung zielt darauf ab, langjährige Vorwürfe auszuräumen, dass die Kreditkartenriesen Unternehmen überhöhte Gebühren berechnet und den Wettbewerb eingeschränkt hätten.

Im Rahmen der neuen Vereinbarung, die noch der gerichtlichen Genehmigung bedarf, werden beide Unternehmen die Interbankenentgelte senken und Obergrenzen einführen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Die durchschnittlichen Kreditkartengebühren in den USA werden für fünf Jahre um 0,1 Prozentpunkte sinken, während die Standardgebühren auf 1,25 % begrenzt werden. Händler erhalten außerdem mehr Autonomie, darunter die Möglichkeit, bestimmte Karten mit hohen Gebühren abzulehnen und Aufschläge auf Transaktionen zu erheben, um die Bearbeitungskosten auszugleichen.

Es wird ein gemeinsamer Bildungsfonds eingerichtet, um kleinen und mittleren Unternehmen zu helfen, sich in den neuen Zahlungsstrukturen zurechtzufinden und das Kostenmanagement besser zu verstehen.

Die juristische Saga reicht bis ins Jahr 2005 zurück, als Einzelhändler Visa und Mastercard vorwarfen, sich abgesprochen zu haben, um die Kosten für die Kartenabwicklung in die Höhe zu treiben. Eine frühere Vereinbarung scheiterte 2024, nachdem ein Richter entschied, dass sie den Händlern keine ausreichende Entlastung bot. Die neueste Version sieht umfassendere Gebührensenkungen und weniger Einschränkungen vor, um endlich die Regulierungsbehörden und die Branchenakteure zufrieden zu stellen.

Trotz des Optimismus bleibt Skepsis bestehen. Einige Interessenverbände der Händler argumentieren, dass die Änderungen zu bescheiden und nur vorübergehend sind, und warnen davor, dass die Kartennetzwerke die Gebühren nach Ablauf der Vergleichsfrist wieder erhöhen könnten. Andere bezweifeln, dass viele Einzelhändler tatsächlich Premium-Prämienkarten ablehnen werden, aus Angst, wohlhabende Kunden zu verprellen.

Der Zeitpunkt der Vereinbarung ist bedeutsam: Da digitale Geldbörsen, Sofortzahlungen und Blockchain-Abrechnungen die traditionellen Netzwerke zunehmend herausfordern, stehen Visa und Mastercard unter Druck, sich zu modernisieren. Der Kompromiss könnte rechtliche Reibungen verringern und ihnen gleichzeitig helfen, ihren Einfluss in einem sich wandelnden Finanzökosystem zu behalten.

Wenn die Vereinbarung genehmigt wird, würde sie einen der längsten Kartellrechtsstreitigkeiten in der Geschichte der USA beenden – und die Art und Weise neu gestalten, wie Milliarden von täglichen Transaktionen im ganzen Land berechnet und abgewickelt werden.

Reaktion auf das Verlassen des Hauses
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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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