Ripple-CTO spricht frühen XRP-Ledger-Blockverlust an: „Nicht absichtlich
David Schwartz, Chief Technology Officer von Ripple, hat sich zur erneuten Kontroverse in der XRP-Community über den Verlust von etwa 32,000 Blöcken aus den Anfangstagen des XRP-Ledgers geäußert.
Mit seinen Äußerungen will er Spekulationen zerstreuen, dass die Daten absichtlich gelöscht wurden.
Das Problem geht auf die früheste Entwicklungsphase des XRP Ledger zurück, der Blockchain, die XRP zugrunde liegt. Schwartz bestätigte in einem Social-Media-Beitrag, dass die fehlenden Datensätze das Ergebnis eines Softwarefehlers während der Tests waren, nicht einer absichtlichen Aktion. „Vorhandene Daten wurden nicht gelöscht, um weiteren Verlust zu verhindern. Es gab keine Möglichkeit, die verlorenen Daten wiederherzustellen“, erklärte er.
Ein dauerhafter Verlust der frühen Blockchain-Geschichte
Das XRP-Ledger beginnt derzeit bei der Blocknummer 32,570, was bedeutet, dass die ersten 10 Tage der Transaktionsdaten, die sich über etwa 32,000 Blöcke erstrecken, dauerhaft verloren sind. Dies hat in einigen Ecken der XRP-Community zu Spekulationen geführt, dass wichtige Daten absichtlich entfernt wurden.
Schwartz war jedoch unmissverständlich: Die Blockchain wurde nie zurückgesetzt, da dies das Risiko mit sich gebracht hätte, alle Blöcke nach der 32,000er-Marke zu löschen, nicht nur die frühen. Berichten zufolge wurde ein Reset-Plan in Betracht gezogen, aber letztendlich verworfen, um die Integrität und Sicherheit der verbleibenden Daten zu wahren.
Warum es jetzt wichtig ist
Obwohl der Blockverlust ursprünglich bereits im Mai bekannt gegeben wurde, tauchte das Thema diese Woche inmitten breiterer Debatten über Transparenz und Datenerhalt in Blockchain-Systemen wieder auf. Der XRP-Ledger wird seit langem für seine Leistung und Zuverlässigkeit angepriesen, was die Enthüllung des permanenten Datenverlusts für langjährige Befürworter besonders heikel macht.
Schwartz‘ Erklärung betonte, dass das Ripple-Team der Systemstabilität Vorrang vor rückwirkenden Korrekturen einräumte. „Es gab einen Fehler“, räumte er ein, „aber unsere Entscheidung, weiterzumachen, stellte sicher, dass der Rest des Ledgers sicher und funktionsfähig bleibt.“
Da es keine bekannte Methode gibt, um die verlorenen Blöcke wiederherzustellen, wird die Geschichte des XRP-Ledgers für immer bei Block 32,570 beginnen – eine seltene, aber bemerkenswerte Eigenart in einem der meistgenutzten Blockchain-Systeme der Welt.

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