Wall Street und DeFi geraten in neuen Streit um Regeln für tokenisierte Aktien

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In Washington ist ein heftiger politischer Konflikt ausgebrochen, da Citadel Securities und eine breite Koalition der DeFi-Branche stark gegensätzliche Entwürfe dafür vorlegen, wie die SEC tokenisierte Aktien überwachen sollte – eine Pattsituation, die die wachsenden Spannungen zwischen dem zentralisierten Marktmodell der Wall Street und der dezentralisierten Architektur, die sich in der Blockchain entwickelt, verdeutlicht.

Anstatt tokenisierte Vermögenswerte als experimentellen Teil des Marktes zu behandeln, fordert Citadel die SEC auf, sie direkt in das bestehende Wertpapier-Regelwerk zu integrieren.

Das Unternehmen erklärte gegenüber der Behörde, dass viele DeFi-Protokolle bereits die Kernfunktionen einer Börse replizieren, indem sie Käufer und Verkäufer algorithmisch zusammenbringen, und warnte, dass eine Aufteilung der Regulierung zwischen tokenisierten und traditionellen Versionen derselben Aktie den langjährigen Grundsatz der Technologieneutralität der SEC untergraben würde.

Citadel argumentiert, dass eine Zulassung des dezentralen Handels außerhalb der Überwachungs- und Meldepflichten der konventionellen Aktienmärkte zu einer Fragmentierung führen und Liquidität aus dem streng regulierten System abziehen würde, das die Glaubwürdigkeit des US-Marktes untermauert.

DeFi-Gruppen konterten mit einer ganz anderen Darstellung der Funktionsweise dieser Systeme. In einer gemeinsamen Antwort von Organisationen wie dem DeFi Education Fund, a16z, der Digital Chamber und der Uniswap Foundation wies die Koalition die Idee zurück, dass Open-Source-Protokollcode wie menschliche Vermittler reguliert werden sollte.

Sie warnten, dass der Versuch, Entwickler oder autonome Smart Contracts als Broker-Dealer zu kategorisieren, rechtlich und praktisch wenig Sinn mache – und die Gefahr berge, Innovationen ins Ausland zu vertreiben.

Die Gruppen deuteten auch an, dass die Position von Citadel wettbewerbsorientierte Eigeninteressen widerspiegelt, und argumentierten, dass tokenisierte Märkte Effizienz und Transparenz mit sich bringen, die etablierte Akteure herausfordern könnten. Ihrer Ansicht nach kann der Anlegerschutz direkt in On-Chain-Mechanismen eingebettet werden, ohne dass die dezentrale Finanzwirtschaft in dieselbe Betriebsstruktur gezwungen wird, die auch für traditionelle Broker- und Börsenplattformen gilt.

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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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