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US-Regierung prüft Verkauf von Gold zum Aufbau einer Bitcoin-Reserve

26.03.2025 18:00 2 Minute Lesezeit Alexander Zdravkov
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US-Regierung prüft Verkauf von Gold zum Aufbau einer Bitcoin-Reserve

In einem mutigen Schritt nach der Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve (SBR) durch Präsident Donald Trump wurde David Sacks mit der Leitung eines Teams beauftragt, das den Erwerb von Bitcoin (BTC) für die Nation untersuchen soll.

Eine Schlüsselfigur in diesem Bemühen, Bo Hines, der Exekutivdirektor des Beratergremiums des Präsidenten, hat eine mögliche Strategie vorgeschlagen: den Verkauf von Gold als Mittel zur Finanzierung des Kaufs von Bitcoin, was er als „haushaltsneutralen“ Ansatz bezeichnet.

Diese Idee, Gold zu verkaufen, hat eine beträchtliche Debatte ausgelöst. Gold ist seit Jahrtausenden ein Eckpfeiler des Staatsvermögens, wird oft als zuverlässiger Wertaufbewahrer angesehen und spielt in den Bilanzen der Zentralbanken weltweit eine wichtige Rolle. Kritiker weisen angesichts der historischen Bedeutung und Stabilität von Gold schnell auf die damit verbundenen Risiken hin.

Hines ist jedoch der Meinung, dass es mindestens drei legale Wege gibt, die die US-Regierung beschreiten könnte, um Gold gegen Bitcoin zu verkaufen. Die erste und einfachste Methode besteht darin, die Genehmigung des Kongresses einzuholen. Der US-Kongress hat die verfassungsmäßige Befugnis, Ressourcen zuzuweisen und den Bundeshaushalt zu genehmigen. Ein Gesetzentwurf, der derzeit den Kongress durchläuft, der Bitcoin Act of 2025, der von Senatorin Cynthia Lummis eingebracht wurde, schlägt vor, dass die USA eine Million BTC erwerben sollten, wobei ein großer Teil des Kaufs durch den Verkauf von Gold finanziert werden soll.

Falls der Kongress keine Ermächtigung erteilt, könnte ein zweiter Weg darin bestehen, den US-Wechselkursstabilisierungsfonds (ESF) zu reaktivieren. Gegründet durch den Gold Reserve Act von 1934, erlaubt der ESF dem Finanzminister, die Devisen, das Gold und die Wertpapiere der Nation zu verwalten, um den Wert des Dollars zu stabilisieren. Dieser Fonds könnte genutzt werden, um Gold gegen Bitcoin zu verkaufen, indem die Kategorie „Kreditinstrumente“ genutzt wird, was es dem Finanzministerium ermöglichen könnte, BTC durch zukünftige Minenansprüche oder Anleihen zu kaufen.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, die nicht realisierten Gewinne aus der Neubewertung der Goldzertifikate der US-Regierung zu nutzen. Da das Finanzministerium Gold zu einem 1973 festgelegten Nennwert hält, könnte die Neuausgabe dieser Zertifikate, die den aktuellen Marktwert des Goldes widerspiegelt, erhebliche Mittel – potenziell mehr als $700 Milliarden – generieren, die für Bitcoin-Käufe zur Verfügung stehen.

Jeder dieser Vorschläge birgt Risiken, insbesondere angesichts der Volatilität von Bitcoin. Nichtsdestotrotz könnte die Trump-Administration, zusammen mit Persönlichkeiten wie Sacks und Hines, diese rechtlichen Rahmenbedingungen ausloten, um Bitcoin durch das SBR zu einem zentralen Teil der Finanzstrategie der Nation zu machen.

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