Die 7-Eleven-Läden in Südkorea werden voraussichtlich bis Juni die digitale Währung der Zentralbank des Landes (CBDC) als Zahlungsoption einführen und nehmen damit am laufenden nationalen Test der digitalen Währung teil.
Kunden, die in diesem Zeitraum mit CBDC bezahlen, erhalten 10 % Rabatt auf alle Artikel.
Moon Dae-woo, Leiter der digitalen Innovation bei 7-Eleven, betonte, dass diese Initiative mit der digitalen Transformation des Unternehmens im Einklang stehe. Er sieht den Test als Chance, moderne Zahlungstechnologien in den alltäglichen Einzelhandel zu integrieren.
Das landesweite CBDC-Pilotprojekt, das am 1. April begann und bis zum 30. Juni läuft, umfasst rund 100,000 Teilnehmer. Diese Nutzer können ihre Bankeinlagen in CBDC-Token umwandeln, die den Wert des koreanischen Won widerspiegeln. Zahlungen können in verschiedenen teilnehmenden Geschäften, darunter Cafés, Supermärkte und K-Pop-Merchandise-Läden, getätigt werden. Das Ausgabelimit beträgt während des Testzeitraums 5 Millionen Won ($3,416).
Das von der Bank of Korea, der Financial Services Commission und der Financial Supervisory Service (FSA) geleitete Projekt untersucht, wie eine digitale Währung im Finanzsystem des Landes funktionieren könnte. Auch große Banken wie KB, Koomin, Shinhan und andere sind beteiligt und ermöglichen berechtigten Bürgern die Teilnahme, indem sie ihre Bankguthaben in digitale Token umwandeln.
Durch den Test der CBDC im realen Einzelhandel will Südkorea die Machbarkeit der Integration einer digitalen Währung in alltägliche Transaktionen prüfen. Der Test stellt einen Schritt hin zur potenziellen Schaffung eines neuen, auf digitalen Zahlungen basierenden Währungssystems dar.
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