Matthew Sigel, Leiter der Abteilung für digitale Vermögenswerte bei VanEck, glaubt, dass die USA früher als erwartet eine strategische Bitcoin (BTC)-Reserve einrichten könnten.
Er rechnet damit, dass dies im kommenden Jahr geschehen wird, obwohl er davon ausgeht, dass es eher durch exekutive Maßnahmen als durch Gesetze eingeführt werden wird.
Sigel schlägt vor, dass die US-Regierung die etwa 200,000 BTC, die sie derzeit besitzt und die sie durch die Beschlagnahmung von Vermögenswerten erlangt hat, als Bitcoin-Reserve ausweisen könnte. Dies würde bedeuten, dass sie sich verpflichten würde, diese Bestände nicht zu verkaufen.
Sigels Prognose schließt die Möglichkeit ein, dass entweder die Bundesregierung oder einzelne Bundesstaaten, wie Pennsylvania, Florida oder Texas, die Reserve einrichten könnten. Er verweist auf das Potenzial für Maßnahmen auf staatlicher Ebene, da Staaten wie Texas bereits Schritte in diese Richtung unternommen haben.
Anfang dieses Jahres schlug Senatorin Cynthia Lummis aus Wyoming einen Gesetzesentwurf zur Schaffung einer nationalen Bitcoin-Reserve vor, mit dem Ziel, innerhalb von fünf Jahren eine Million BTC zu erwerben, um den US-Dollar angesichts der steigenden Staatsverschuldung zu stützen.
Im Wahlkampf hat der designierte US-Präsident Donald Trump ebenfalls die Idee unterstützt, den Verkauf von beschlagnahmten Bitcoin zu stoppen und stattdessen den digitalen Vermögenswert als Teil einer strategischen Reserve zu halten. Darüber hinaus hat ein texanischer Gesetzgeber vor kurzem einen Gesetzesentwurf eingebracht, der es dem Bundesstaat erlauben würde, eine eigene Bitcoin-Reserve in seiner Staatskasse einzurichten.
Laut Polymarket besteht eine 41%ige Chance, dass Trump innerhalb seiner ersten 100 Tage im Amt eine nationale Bitcoin-Reserve einrichten wird.
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