Können netzwerkbasierte Stablecoins mit Tether und Circle konkurrieren?

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Der Stablecoin-Markt wird weiterhin von Tether (USDT) und Circles USDC dominiert, die beide vor mehr als einem Jahrzehnt gegründet wurden und heute den überwiegenden Teil des weltweiten Angebots ausmachen.

Angesichts neuer Marktteilnehmer fragen sich Analysten jedoch, ob das netzwerkbasierte Modell, das von neueren Projekten wie USDG (Global Dollar Network) eingeführt wurde, der einzig gangbare Weg für die Zukunft ist.

Ein Jahrzehnt der Dominanz

Laut Daten von Token Terminal haben USDT und USDC seit 2020 ein exponentielles Wachstum verzeichnet. Das Angebot von Tether ist auf rund $200 Milliarden gestiegen, während USDC einen beträchtlichen Anteil von über $60 Milliarden hält. Ihre langjährige Erfolgsbilanz, ihre Liquiditätstiefe und ihre Integration in verschiedene Börsen haben ihre Position als bevorzugte stabile Vermögenswerte für Händler und Institutionen gefestigt.

Das netzwerkbasierte Modell

Im Gegensatz zu traditionellen Emittenten, die zentral operieren, experimentieren Projekte wie USDG mit einer dezentralen, netzwerkbasierten Emission. Dieser Ansatz verteilt die Kontrolle und die Verantwortung für Sicherheiten auf die Teilnehmer und zielt darauf ab, das Konzentrationsrisiko zu verringern und gleichzeitig das Angebot durch eine breitere Akzeptanz zu skalieren.

Die Frage, die Token Terminal aufwirft, ist, ob dieses Modell den einzigen wettbewerbsfähigen Weg für neue Stablecoins darstellt. Angesichts des massiven Vorsprungs der etablierten Anbieter müssen sich Herausforderer möglicherweise auf Netzwerkeffekte, Interoperabilität und dezentrale Infrastruktur verlassen, um sich zu behaupten.

Was auf dem Spiel steht

Stablecoins bilden die Grundlage für einen Großteil der Krypto-Wirtschaft, von Handelspaaren über Zahlungen bis hin zu DeFi-Sicherheiten. Da die Regulierungsbehörden ihre Kontrollen verstärken und der Wettbewerb zunimmt, könnte der Kampf zwischen zentralisierten etablierten Unternehmen und dezentralisierten Herausforderern darüber entscheiden, ob sich der Markt weiter konsolidiert oder sich zu einem multimodalen Ökosystem entwickelt.

Derzeit liegen Tether und Circle weiterhin deutlich vorne. Da jedoch netzwerkbasierte Projekte an Bedeutung gewinnen, könnte das nächste Jahrzehnt eine Neuordnung der Machtverhältnisse bei Stablecoins mit sich bringen.

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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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