Ein signifikanter Rückgang des Kryptowährungsmarktes hat die 16-tägige Serie von Zuflüssen in US-Spot-Bitcoin-ETFs beendet und die wachsende Unruhe der Anleger deutlich gemacht.
Der Bitcoin-ETF (IBIT) von BlackRock verzeichnete die größten Abflüsse aller Zeiten, was die Bedenken weiter verstärkte. Auch der FBTC von Fidelity verzeichnete Anfang dieser Woche einen deutlichen Rückgang, was auf eine geringere Risikobereitschaft der Marktteilnehmer hindeutet.
Der jüngste Einbruch der Bitcoin-Preise hat die Marktstimmung getrübt und zu erheblichen Abflüssen aus Fonds für digitale Vermögenswerte geführt. US-Spot-Bitcoin-ETFs stoppten ihre kontinuierlichen Zuflüsse am 18. Dezember, als die Marktturbulenzen zunahmen.
Daten von Farside Investors zeigten, dass der IBIT von BlackRock am 20. Dezember einen noch nie dagewesenen Abfluss von $72.7 Millionen verzeichnete. Dies folgte auf den FBTC von Fidelity, aus dem am 19. Dezember $208.5 Millionen abgezogen wurden – der größte Abfluss seit seiner Auflegung im Januar 2024. Die Gesamtabflüsse aus den US Spot Bitcoin ETFs erreichten am 19. und 20. Dezember $671.9 Millionen bzw. $277 Millionen, was die Auswirkungen der Volatilität des Marktes unterstreicht.
Die Schwierigkeiten des breiteren Kryptomarktes scheinen mit dem makroökonomischen Druck und dem schwindenden Vertrauen in digitale Vermögenswerte als spekulative Anlagen zusammenzuhängen. Dieser Stimmungsumschwung hat institutionelle Anleger dazu veranlasst, ihr Engagement neu zu bewerten, was zu groß angelegten Liquidationen führte. Analysten vermuten, dass diese Abflüsse zwar kurzfristige Vorsicht widerspiegeln, aber auch ein Zeichen für eine Neukalibrierung der Anlagestrategien im Hinblick auf einen sich möglicherweise stabilisierenden Markt im Jahr 2024 sein könnten.
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