Krypto-Spot-Handel bricht im Dezember stark ein

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Die Handelsaktivitäten an den Kryptobörsen kühlten sich im Dezember stark ab, sodass das Jahr 2025 mit den schwächsten monatlichen Spotvolumina seit Anfang Herbst endete.

Die Daten zeigen, dass zentralisierte Börsen im Laufe des Monats Spot-Transaktionen im Wert von rund 1,13 Billionen US-Dollar abgewickelt haben, was auf eine deutliche Verlangsamung zum Jahresende hindeutet.

Diese Zahl stellt einen starken Rückgang gegenüber den Vormonaten dar, da sie gegenüber November um fast ein Drittel und gegenüber dem Höchststand im Oktober um fast die Hälfte gesunken ist. Der Rückgang war eher breit angelegt als börsenspezifisch und spiegelte ein Marktumfeld wider, das durch geringere Volatilität, weniger Katalysatoren und eine defensive Positionierung zum Jahresende gekennzeichnet war.

Trotz der Verlangsamung blieb Binance mit einem Spot-Volumen von rund 367 Milliarden US-Dollar der dominierende Handelsplatz. Es folgten ByBit, HTX, Gate und Coinbase, die alle ebenfalls eine deutlich geringere Aktivität als zu Beginn des Quartals verzeichneten.

Vincent Liu, Chief Investment Officer bei Kronos Research, beschrieb den Rückgang im Dezember als Ergebnis mehrerer sich überschneidender Faktoren. Saisonale Vorsicht, gedämpfte Kursschwankungen und Portfolio-Neugewichtungen schränkten die spekulative Beteiligung ein, während die anhaltende Kapitalabwanderung von zentralisierten Plattformen die sichtbaren Volumina weiter reduzierte.

DEX-Volumina sinken, aber Marktanteil steigt

Dezentrale Börsen blieben von der allgemeinen Verlangsamung nicht verschont. Das aggregierte DEX-Spotvolumen sank im Dezember auf rund 245 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von etwa 20 % gegenüber November und mehr als 45 % gegenüber den Höchstständen im Oktober entspricht. Uniswap war mit einem monatlichen Handelsvolumen von rund 60 Milliarden US-Dollar weiterhin führend in diesem Sektor.

Trotz des absoluten Rückgangs verbesserte sich jedoch die relative Position des dezentralen Handels. Der Anteil des DEX-Volumens im Vergleich zu zentralisierten Börsen stieg im Dezember auf fast 18 %, gegenüber knapp 16 % im November und rund 10 % im Vorjahr. Diese Verschiebung deutet darauf hin, dass sich die Handelsaktivitäten insgesamt zwar verlangsamten, dezentrale Handelsplätze jedoch einen wachsenden Anteil des verbleibenden Volumens für sich gewinnen konnten.

Laut Liu spiegelt dies eher einen längerfristigen Wandel als eine vorübergehende Anomalie wider. Eine verbesserte On-Chain-Ausführung, eine stärkere Betonung der Selbstverwahrung und anreizgesteuerte Aktivitäten – darunter die Einführung neuer DEX und der Handel im Zusammenhang mit Airdrops – ziehen weiterhin zusätzliches Volumen von zentralisierten Plattformen ab.

Marktkonttext: Konsolidierung statt Dynamik

Der Rückgang der Börsenaktivitäten fiel mit einer breiteren Marktkorrektur zusammen, die sich bis in die ersten Tage des neuen Jahres hinein fortsetzte. Bitcoin wurde in einem engen Bereich nahe dem Höchststand von 80.000 US-Dollar gehandelt, deutlich unter dem Höchststand vom Oktober, zeigte jedoch Anzeichen einer Stabilisierung. Die Volatilität bleibt gedämpft, was die mangelnde Dringlichkeit unter kurzfristigen Händlern verstärkt.

Liu charakterisierte das aktuelle Umfeld als seitwärts tendierend, mit einer neutralen bis bärischen kurzfristigen Ausrichtung, aber einer anhaltenden Akkumulation durch langfristige Halter bei Kursrückgängen. Während die allgemeine Marktdynamik begrenzt ist, stellte er fest, dass sich weiterhin selektive Chancen ergeben, insbesondere in Nischen, die mit künstlicher Intelligenz und der Tokenisierung realer Vermögenswerte verbunden sind.

Insgesamt zeichnen die Volumendaten für Dezember eher ein Bild der Vorsicht als der Kapitulation. Die Handelsaktivität hat sich verlangsamt, aber strukturelle Veränderungen – insbesondere der allmähliche Anstieg der dezentralen Ausführung – deuten darauf hin, dass sich die Beteiligung weiterentwickelt und nicht verschwindet, während sich der Markt auf das Jahr 2026 hin neu kalibriert.

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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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