Trotz des wachsenden Optimismus für den Krypto-Markt unter dem designierten US-Präsidenten Donald Trump sind die US-Banken vorsichtig, wenn es um digitale Vermögenswerte geht.
Während Trumps kryptofreundliche Haltung die Hoffnung auf klarere Vorschriften und ein günstigeres Umfeld geweckt hat, halten sich die Finanzinstitute zurück und warten auf mehr Gewissheit, bevor sie sich voll in diesem Bereich engagieren.
Die Wahl Trumps hat sich bereits deutlich auf den Kryptomarkt ausgewirkt: Der Bitcoin-Kurs stieg am 5. Dezember auf $103,900 und Bitcoin-ETFs verzeichneten Zuflüsse in Höhe von rund $10 Milliarden. Große Finanzinstitute wie Goldman Sachs bleiben jedoch zurückhaltend.
CEO David Solomon betonte, dass sich der regulatorische Rahmen weiterentwickeln muss, damit die Bank in digitale Vermögenswerte einsteigen kann. Goldman Sachs hat seine Bereitschaft bekundet, das Potenzial von Bitcoin und Ethereum zu bewerten, aber erst, wenn die Regeln für Kryptowährungen klarer sind. BNY Mellon hat einen kleinen Schritt unternommen und bietet Krypto-Verwahrungsdienstleistungen für ETFs an, aber CEO Robin Vince warnte, dass alle neuen Initiativen durch makroökonomische Zyklen getestet werden müssen, bevor man sie ausweitet.
Die Ernennung von David Sacks, einer ehemaligen PayPal-Führungskraft, in die SEC hat bei Krypto-Enthusiasten weitere Hoffnungen geweckt und signalisiert das Potenzial für regulatorische Änderungen, die die Einführung von Krypto beschleunigen könnten. Allerdings müssen noch wichtige Bankaufsichtsbehörden ernannt werden, und es bleibt ungewiss, wie schnell diese Veränderungen eintreten werden. Der Kryptomarkt war in den letzten Jahren mit erheblichen Turbulenzen konfrontiert, darunter der Zusammenbruch von kryptofreundlichen Banken wie Silvergate und Signature im Jahr 2023. Trotz dieser Rückschläge griff die Bundesregierung zum Schutz der Einleger ein und zeigte damit ihre Bereitschaft, in Krisenzeiten einzugreifen.
Die jüngsten Bemühungen um die Wiedererlangung von Geldern von FTX, einschließlich der Wiedererlangung von $14.5 Millionen an politischen Spenden, die mit der Führung von Sam Bankman-Fried verbunden sind, unterstreichen die laufenden Bemühungen um Rechenschaftspflicht innerhalb der Branche. Es wird erwartet, dass diese Gelder zur Entschädigung von FTX-Gläubigern verwendet werden, wobei sich die Rückforderung von FTX-Vermögenswerten insgesamt auf über $16.5 Milliarden beläuft. Trotz der Herausforderungen gibt es immer noch ein Gefühl des Optimismus, dass der Markt unter Trumps Regierung positive regulatorische Änderungen erleben könnte, die den Weg für ein größeres institutionelles Engagement in der Kryptowährung ebnen.
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