Die US-Wirtschaft zeigt weiterhin gemischte Signale, da heute neue Daten zum Erzeugerpreisindex (PPI) und zu den Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung veröffentlicht wurden.
Der Kern-Erzeugerpreisindex (PPI) für Oktober wies einen monatlichen Anstieg von 0.3% auf und entsprach damit den Erwartungen, lag aber leicht über dem Vormonatswert von 0.2%. Im Jahresvergleich stieg der Kern-PPI um 3.1% und lag damit über den prognostizierten 3.0% und über dem Vorjahreswert von 2.8%.
Der Gesamt-PPI stieg im Oktober ebenfalls erwartungsgemäß um 0.2%, nachdem er im September unverändert bei 0,0 % gelegen hatte. Der jährliche PPI wurde mit 2.4% angegeben und lag damit über den prognostizierten 2.3% und über dem Vorjahreswert von 1.8%.
Darüber hinaus zeigten die neuen Daten zu den Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung einen Rückgang der Zahl der Leistungsanträge, die mit 217,000 besser ausfiel als die erwarteten 224,000 und leicht unter den 221,000 der Vorwoche lag. Diese positiven Arbeitsmarktdaten deuten auf eine gewisse Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten hin.
Diese Zahlen bieten wichtige Einblicke in den Inflationsdruck und die Beschäftigungstrends in der US-Wirtschaft, da die Märkte weiterhin auf Signale achten, die zukünftige geldpolitische Entscheidungen beeinflussen könnten.
Der Verbraucherpreisindex (PPI) für die Endnachfrage blieb im Februar unverändert, nachdem er im Januar um 0.6% und im Dezember um 0.5% gestiegen war. In den vergangenen 12 Monaten ist der Index um 3.2% gewachsen.
Der Verbraucherpreisindex (VPI) für Februar 2025 wies im Vergleich zum Januar einen leichten Anstieg von 0.2% auf, nachdem er im Vormonat um 0.5% gestiegen war. Im vergangenen Jahr ist der Verbraucherpreisindex insgesamt um 2.8% gestiegen.
Die USA werden ab dem 12. März um Mitternacht Zölle in Höhe von 25% auf Stahl- und Aluminiumimporte aus Kanada und mehreren anderen Ländern erheben.
Der jüngste Inflationsbericht der US-Notenbank, der auf dem Index der persönlichen Verbrauchsausgaben (PCE) basiert, zeigt für Januar einen Preisanstieg von 2.5% im Jahresvergleich.