Kryptomarkt vertieft Verluste, Bitcoin hält sich um 63.000 $
Digitale Assets setzten ihren Rückgang am Dienstag fort, wobei Bitcoin im Zuge einer sich verschlechternden Stimmung und eines instabilen technischen Bildes nach einem abrupten Intraday-Ausverkauf nahe der Marke von 63.000 $ gehandelt wird.
Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptosektors sank um etwa 2,5 % auf rund 2,19 Billionen $. Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei etwa 63.200 $ gehandelt, was einem Rückgang von etwa 3,5 % in den letzten 24 Stunden entspricht, nachdem er sich in einer Spanne zwischen etwa 62.600 $ und 64.600 $ bewegt hatte.
Ethereum sank um fast 3 %, während XRP und Solana noch deutlichere wöchentliche Verluste verzeichneten.
Der Fear and Greed Index fiel auf 11 – ein Niveau, das als „extreme Angst“ eingestuft wird und die wachsende Vorsicht unter den Marktteilnehmern unterstreicht. Der durchschnittliche RSI für Krypto-Assets bleibt bei zahlreichen Token im überverkauften Bereich, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet.
Momentum bleibt fragil
Auf dem Stundenchart liegt der 14-Perioden-RSI von Bitcoin bei etwa 54,77, knapp unter seinem Signalwert von 55,17, was das kurzfristige Momentum in den neutralen Bereich versetzt.
Der Anstieg über die 50er-Schwelle deutet auf eine teilweise Erholung der Käufer nach dem Ausverkauf hin, doch der Indikator bleibt weit von überkauften Niveaus entfernt.
Der MACD (12,26,9) zeichnet jedoch ein vorsichtigeres Bild. Die MACD-Linie liegt bei etwa 25,93, unter der Signallinie bei 32,74, mit einem negativen Histogramm von -6,81. Die Lücke verengt sich, aber eine klare Bestätigung für eine Trendwende des Momentums ins Positive fehlt noch.
Wichtige Niveaus unter Beobachtung
Die Intraday-Bewegung zeigte einen scharfen Rückgang, gefolgt von einer unsicheren Konsolidierung um die Zone von 63.200 $. Der Markt beobachtet die Unterstützung bei etwa 62.800 $ genau, während sich im Bereich von 64.000 $ bis 64.400 $ ein Widerstand formiert. Ein nachhaltiger Ausbruch in die eine oder andere Richtung könnte entscheiden, ob eine tiefere Korrektur bevorsteht oder ob das Aufwärtsmomentum wieder aufgenommen wird.
Der Rückgang fällt mit einer breiteren Risikoaversion an den globalen Märkten und erhöhter Volatilität bei makro-sensitiven Assets zusammen. Vorerst deuten die technischen Signale eher auf eine Stabilisierung als auf eine bestätigte Trendwende hin, während die Stimmung fragil bleibt.
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