In Chicago ist ein erschreckender Entführungsfall bekannt geworden, bei dem sechs Männer angeblich eine Familie und ihr Kindermädchen als Geiseln genommen haben und als Lösegeld die unglaubliche Summe von $15 Millionen in Kryptowährung gefordert haben.
Das Verbrechen ereignete sich, als die Verdächtigen im Haus der Familie auftauchten und behaupteten, das Garagentor versehentlich beschädigt zu haben, bevor sie sich gewaltsam Zutritt verschafften. Mit Schusswaffen bewaffnet, übernahmen sie schnell die Kontrolle über die Situation und brachten die Opfer über einen Zeitraum von fünf Tagen an verschiedene Orte. Die Familie war eine Nacht lang in einer Airbnb-Unterkunft untergebracht, bevor sie in ein anderes Haus gebracht wurde.
Während der Gefangenschaft bestanden die Kriminellen darauf, dass die Opfer Bitcoin, Ether und andere digitale Währungen überweisen, und drohten ihnen mit dem Tod, falls sie sich weigerten.
Eine glückliche Wendung kam, als eines der Opfer seinen Vater heimlich über die chinesische Messaging-App WeChat kontaktierte und ihm signalisierte, dass sie in Gefahr waren. Nachdem sie fünf Tage lang festgehalten worden waren, gelang den Opfern die Flucht und sie suchten Hilfe, indem sie einen Uber bei einer nahe gelegenen Reinigung anhielten und schließlich ein Krankenhaus erreichten, wo sie Hilfe erhielten.
Obwohl behauptet wird, dass digitale Vermögenswerte im Wert von $15 Millionen gestohlen wurden, konnten die US-Behörden bisher nur $6 Millionen aufspüren. Im Dezember wurden sechs Verdächtige im Zusammenhang mit dem Verbrechen angeklagt. Zehuan Wei, einer der Angeklagten, wurde im Januar 2025 festgenommen, als er versuchte, aus Mexiko in die USA zurückzukehren. Die anderen, darunter Fan Zhang, Huajing Yan, Shengnan Jiang, Shiqiang Lian und Ye Cao, sollen nach China geflohen sein.
Bei der Untersuchung des Falles prüften die US-Beamten Überwachungsaufnahmen, überprüften Kryptowährungstransaktionen und führten DNA-Tests an Beweisen durch, die an Fahrzeugen gesammelt wurden, die mit den Entführern in Verbindung stehen. Einige der Betroffenen waren in der Lage, die Täter durch eine Fotoaufstellung zu identifizieren, was bei den Ermittlungen hilfreich war.
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