Bitcoin- und Ethereum-ETFs verzeichnen Zuflüsse von über 1,2 Milliarden US-Dollar, da institutionelle Anleger ihre Käufe beschleunigen
Bitcoin- und Ethereum-ETFs verzeichneten am 3. Oktober eine massive Zuflusswelle, was unterstreicht, wie die institutionelle Nachfrage das nächste Kapitel des Kryptomarktes prägt.
Laut MakroVision Research verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs gestern Nettozuflüsse in Höhe von 985,1 Millionen US-Dollar, was 8.180 BTC entspricht. Ethereum-Fonds legten weitere 233,5 Millionen US-Dollar hinzu und absorbierten mehr als 52.000 ETH in einer einzigen Sitzung.
Der Großteil der Zuflüsse stammte von den weltweit größten Vermögensverwaltern. BlackRock verzeichnete Zuflüsse in Höhe von 791,6 Millionen US-Dollar für Bitcoin und 206,7 Millionen US-Dollar für Ethereum, während Fidelity 69,6 Millionen US-Dollar in BTC hinzufügte. Grayscale verzeichnete ebenfalls Zuflüsse in Höhe von 17,9 Millionen US-Dollar in sein Ethereum-Produkt, was auf ein breites Interesse aller Anbieter hindeutet.
Großes Geld befeuert die Rally
Das Ausmaß dieser Zuflüsse deutet darauf hin, dass institutionelle Käufer nicht nur zurück sind, sondern sich vor dem vierten Quartal aggressiv positionieren. Da Bitcoin derzeit bei rund 122.600 US-Dollar gehandelt wird, sind ETF-Aktivitäten zu einem entscheidenden Treiber der Marktliquidität geworden. Analysten stellen fest, dass ETFs nun als Tor für Pensionsfonds, Hedgefonds und Unternehmensfinanzen dienen, um ohne direkte Verwahrungsrisiken Engagements einzugehen.
Der Anstieg der Zuflüsse bei Ethereum ist ebenso bemerkenswert. In einer Zeit, in der die Renditen aus dem Staking nach wie vor ein wichtiger Anziehungspunkt sind, bietet die Möglichkeit für Anleger, über Spot-ETFs auf ETH zuzugreifen, eine konforme Alternative zur direkten Teilnahme an DeFi.
Mit bereits mehr als 38 Milliarden US-Dollar, die über Lido gestaked sind, erhöhen institutionelle Zuflüsse den Nachfragedruck zusätzlich.
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Ausblick: Voraussetzungen für Durchbrüche im 4.
Marktstrategen, darunter der Trader Michaël van de Poppe, argumentieren, dass die Konsolidierung von Bitcoin nahe seinem Allzeithoch einer Durchbruchphase ähnlich wie 2016 und 2020 vorausgehen könnte. Die Kombination aus ETF-Zuflüssen, Akkumulation durch Miner und bullischen technischen Faktoren veranlasst einige Analysten dazu, bis zum Jahresende ein Kursziel von 135.000 bis 150.000 US-Dollar anzustreben, wobei Ethereum von den Spillover-Effekten profitieren dürfte.
Wenn sich die Dynamik fortsetzt, könnte die Rallye im Oktober nicht nur die ETF-getriebene Akzeptanz neu definieren, sondern auch den Ton für das angeben, was Händler als „parabolische Phase” des Zyklus Anfang 2026 bezeichnen.



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