Bitcoin-Nachfrage bleibt trotz Volatilität stark, sagt CryptoQuant-Analyst
Da Bitcoin erneut unter Preisdruck steht, werden allmählich Bedenken laut - vor allem unter den kurzfristigen Inhabern (STH), die jetzt unrealisierte Verluste halten.
Laut CryptoQuant-Analyst Darkfost offenbart ein genauerer Blick auf nachfrageseitige Metriken jedoch einen wesentlich widerstandsfähigeren Markt unter der Oberfläche.
Positive Nachfrage immer noch in Akkumulationstrends ersichtlich
Eines der deutlichsten Anzeichen für die Stärke des Marktes ist die so genannte „scheinbare Nachfrage“. Diese Kennzahl vergleicht die Neuemissionen von BTC mit der Menge an Bitcoin, die seit über einem Jahr unberührt geblieben ist. Wenn das Verhältnis negativ wird, deutet dies auf eine nachlassende Nachfrage hin; wenn es über Null steigt, deutet dies auf ein gesundes Kaufinteresse hin.
Derzeit liegt dieses Verhältnis mit mehr als 160,000 BTC, die in den letzten 30 Tagen gesammelt wurden, fest im positiven Bereich. Dies zeigt, dass die Nachfrage nicht nur vorhanden ist, sondern auch wächst.
Akkumulator-Wallets zeigen steigendes Vertrauen
Ein weiteres ermutigendes Signal kommt von Akkumulator-Adressen, d. h. Wallets, die nur BTC erworben und nie verkauft haben. Diese Wallets sind für ihre starke Überzeugung und langfristigen Absichten bekannt. Im vergangenen Monat haben diese Adressen rund 50,000 BTC hinzugewonnen, was ein robustes und anhaltendes Interesse auch in Zeiten von Marktturbulenzen unterstreicht.
OTC-Schalter offenbaren Angebotsrückgang
Langfristig gesehen ist das BTC-Angebot an den außerbörslichen Handelsplätzen (OTC) stark zurückgegangen. Im September 2021 befanden sich rund 550,000 BTC auf den OTC-Desks. Diese Zahl ist nun auf nur noch 145,000 BTC gesunken, was die geringere Verfügbarkeit für große außerbörsliche Transaktionen widerspiegelt und auf ein zunehmendes Interesse institutioneller Akteure schließen lässt.
Fazit: Nachfrageausblick bleibt positiv
Trotz der jüngsten Preiskorrektur sieht Darkfost bei den Nachfrageindikatoren keine größeren Warnsignale. Sowohl die kurzfristigen Akkumulations- als auch die langfristigen Bestandstrends sind nach wie vor stark, was darauf hindeutet, dass die derzeitige Volatilität nicht auf einen Zusammenbruch des Anlegervertrauens zurückzuführen ist. Vielmehr deuten die Daten auf einen Markt hin, der nach wie vor durch eine stetige und bewusste Akkumulation gestützt wird.


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