Bitcoin-ETFs ziehen wöchentliche Zuflüsse von über $2 Milliarden an: Was treibt die Zuwächse an?
Bitcoin-ETFs in den USA verzeichneten in der vergangenen Woche laut Daten von Farside Investors Nettozuflüsse in Höhe von $2.39 Milliarden und damit einen der stärksten Kapitalanstiege seit ihrer Einführung.
Spitzenreiter war der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock, der beeindruckende $2.57 Milliarden einbrachte – mehr als die gesamten Nettozuflüsse des Sektors – und damit die Abflüsse aus anderen Fonds absorbierte.
Die Gewinne wurden größtenteils durch das erneute Vertrauen der Institutionen angetrieben, da Bitcoin in der Nähe seines Allzeithochs von $120,000 schwankte. Gleichzeitig spiegelt die anhaltende Dominanz von IBIT die Rotation der Anleger in kostengünstigere und liquidere ETF-Strukturen wider. Das Kapital scheint aus alten Vehikeln wie dem GBTC von Grayscale abzufließen, der $122.5 Millionen an Rücknahmen verzeichnete, und dem ARKB von ARK 21Shares, der $119.6 Millionen verlor.
Was ist der Grund für die Gewinne?
Mehrere Schlüsselfaktoren sind für diesen Anstieg verantwortlich. Der Optimismus in Bezug auf potenzielle Zinssenkungen hat die Risikobereitschaft auf breiter Front erhöht, während die anhaltenden ETF-Zuflüsse darauf hindeuten, dass Institutionen Bitcoin als eine reifere Anlageklasse betrachten.
Die Stimmung unter den Anlegern wurde weiter angeheizt, als Präsident Donald Trump vor kurzem das lang erwartete GENIUS-Gesetz unterzeichnete, das darauf abzielt, klare regulatorische Vorgaben für Stablecoins und Innovationen bei digitalen Vermögenswerten in den USA zu schaffen. Das Gesetz enthielt auch Bestimmungen zur Unterstützung einer breiteren Entwicklung der Krypto-Infrastruktur und bestätigte, dass Amerikaner das Recht haben, digitale Vermögenswerte selbst zu verwahren – ein Schritt, der in der Krypto-Gemeinschaft weithin gefeiert wurde.
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Die jüngste Zulassung neuer ETFs könnte die Legitimität des Krypto-Raums weiter erhöht haben, was zu weiteren Zuflüssen auf breiter Front geführt hat. Da sich das Bitcoin-Angebot an den Börsen auf einem Mehrjahrestief befindet und die langfristigen Inhaber wenig Lust haben, zu verkaufen, verstärkt die Verknappung des Angebots den Aufwärtsdruck auf den Preis, was ETFs zu einem attraktiven Instrument für ein Engagement macht.
Kleinere Zuflüsse in Produkte wie HODL, BITB und BTCW trugen zum Marktgleichgewicht bei, aber der Großteil der Zuflüsse konsolidiert sich eindeutig um einige wenige Fonds mit der besten Wertentwicklung. Die starken wöchentlichen Zahlen deuten darauf hin, dass institutionelle Käufer nicht nur zurückkehren, sondern ihr Engagement über Spot-ETFs beschleunigen, da sich die Dynamik um den nächsten potenziellen Ausbruch von Bitcoin aufbaut.

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