Bitcoin-ETFs verzeichnen Rekordabflüsse, während Solana frisches Kapital anzieht

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Der Zusammenhang zwischen der Performance von Bitcoin und seinen ETF-Strömen – der einst als automatisch angesehen wurde – bricht zusammen.

Anfang 2025 folgten Kursanstiege eng den institutionellen Käufen über ETF-Kanäle. Im November hält sich Bitcoin immer noch bei rund 91.600 US-Dollar, doch das Kapital bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung, was darauf hindeutet, dass der Markt in eine andere Phase eintritt, in der die Preisgestaltung nicht mehr ausschließlich von der ETF-Nachfrage bestimmt wird.

Von Farside Investors überprüfte Daten zeigen, dass im November fast 3 Milliarden US-Dollar aus US-Spot-Bitcoin-ETFs abgeflossen sind. Der iShares Bitcoin Trust von BlackRock, der zuvor die Zuflüsse anführte, ist nun die größte Quelle für Rücknahmen. Er verzeichnete 523 Millionen US-Dollar an Abflüssen in einer einzigen Sitzung, den höchsten Wert seit seiner Auflegung, und macht nun etwa 2,1 Milliarden US-Dollar der monatlichen Abflüsse aus.

Der November bricht mit dem Verhaltensmuster

Die typische saisonale Stärke von Bitcoin blieb aus. Historisch gesehen hat der November die stärkste durchschnittliche Monatsrendite für den Vermögenswert gebracht – etwa 41 %. In diesem Zyklus verzeichnete der ETF-Markt fünf Tage in Folge Rücknahmen, sodass der November auf dem besten Weg ist, den Rekord des Februar mit 3,56 Milliarden US-Dollar für die schwächste ETF-Nachfrage zu übertreffen.

Trotz des Rückgangs blieb der Bitcoin-Preis über 90.000 US-Dollar, was darauf hindeutet, dass Spot-Käufer, Miner, langfristige Halter und Offshore-Liquidität die ETF-Abflüsse ausgleichen.

Allokationen werden neu ausbalanciert, nicht aufgegeben

Das Kapital verlässt den Kryptomarkt nicht auf einheitliche Weise. Es verlagert sich.

Daten von Farside zeigen:

• Ether-ETFs verzeichneten Abflüsse in Höhe von 74,2 Millionen US-Dollar

• Solana-ETFs zogen 26,2 Millionen US-Dollar an und übersteigen nun die Gesamtzuflüsse von 421 Millionen US-Dollar

Dies deutet darauf hin, dass Investoren das Risiko auf Ökosysteme verlagern, denen ein größeres Wachstumspotenzial zugeschrieben wird, anstatt sich vollständig aus digitalen Vermögenswerten zurückzuziehen.

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Makroökonomische Bedingungen zwingen zu Anpassungen

Im Mittelpunkt der Neubewertung stehen die Zinserwartungen. CME FedWatch zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember innerhalb eines Monats von 93,7 % auf 46 % gesunken ist. Da sich die Liquidität langsamer als erwartet verbessert, werden institutionelle Strategien neu kalibriert.

Darüber hinaus hat Bitcoin kürzlich ein „Death Cross” gebildet – ein technisches Signal, das historisch gesehen mit einer Erschöpfung des Trends einhergeht. Analysten sind sich uneinig, ob dies eine Abwärtsdynamik bestätigt oder darauf hindeutet, dass sich eine Marktbodentendenz bildet.

Professionelle Händler schützen sich

Blockchain-Intelligence-Daten von Nansen zeigen, dass „Smart Money”-Desks zusätzliche Short-Positionen im Wert von 5,7 Millionen US-Dollar aufgebaut haben, wodurch sie nun bei 275 Millionen US-Dollar Netto-Short-Positionen liegen. Diese Positionen sind in der Regel taktische Absicherungen – keine langfristigen Baisse-Prognosen –, was darauf hindeutet, dass hochrangige Händler Turbulenzen erwarten, aber keinen anhaltenden Einbruch.

Reaktion auf das Verlassen des Hauses
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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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