Bitcoin-ETFs erlebten am 3. Februar einen starken Umschwung mit Nettoabflüssen in Höhe von $235 Millionen und durchbrachen damit eine viertägige Serie von Zuflüssen, die sich auf insgesamt $1 Milliarde belaufen hatten.
Dies geschah, nachdem der Bitcoin auf ein Drei-Wochen-Tief gefallen war und kurzzeitig unter $92,000 fiel – eine erhebliche Bewegung, die die allgemeine Marktunsicherheit widerspiegelte.
Die Zuflüsse aus der Vorwoche waren ein krasser Gegensatz, wobei sich die ETFs über tägliche Einzahlungen von durchschnittlich 250 Millionen Dollar freuen konnten. Diese plötzliche Verschiebung unterstreicht, wie anfällig der Markt für externe Faktoren, insbesondere politische und wirtschaftliche Ereignisse, ist.
Der FBTC von Fidelity war der Spitzenreiter bei den Abflüssen und verlor $177.6 Millionen, während der GBTC von Grayscale einen geringeren Rückgang von $8.6 Millionen verzeichnete. Andere Fonds, darunter Bitwise und ARK, verzeichneten Verluste in Höhe von $5.5 Millionen bzw. $50.7 Millionen.
Verschiedene Fonds wie der IBIT von BlackRock und der BTCO von Invesco verzeichneten jedoch keine Veränderungen, was ein Zeichen für die Zurückhaltung der Anleger ist. Nur der BTC von Grayscale verzeichnete Gewinne und zog bescheidene $8 Millionen an.
Der Hauptauslöser für die Marktturbulenzen war die Ankündigung von Präsident Trump, Zölle auf Waren aus Kanada, Mexiko und China zu erheben. Während die Zölle auf Kanada und Mexiko aufgeschoben wurden, wurden die Zölle auf China aufrechterhalten.
Die Nachricht erschütterte die globalen Märkte, die Aktienindizes fielen und viele Anleger zogen sich aus Sorge vor wirtschaftlicher Instabilität und möglichen Vergeltungsmaßnahmen der betroffenen Länder von riskanteren Anlagen wie Bitcoin zurück.
Der Bitcoin-Analyst Timothy Peterson ist nach wie vor zuversichtlich, was die Zukunftsaussichten der Kryptowährung betrifft. Er prognostiziert eine 75-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin innerhalb der nächsten neun Monate neue Preishöchststände erreichen wird.
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North Carolina erwägt einen kühnen Schritt zur Integration digitaler Vermögenswerte in seine staatlichen Rentenfonds.