Bitwise rückt trotz Verzögerungen durch die SEC näher an die Einführung des ersten Chainlink-ETF heran
Der bevorstehende börsengehandelte Fonds (ETF) von Bitwise für Chainlink scheint seiner Markteinführung näher zu kommen, nachdem er diese Woche im Register der Depository Trust and Clearing Corporation (DTCC) aufgeführt wurde – ein wichtiger Schritt, der oft darauf hindeutet, dass ein ETF kurz vor der Zulassung steht.
Die Notierung bei der DTCC, die den Bitwise Chainlink ETF sowohl in die Kategorie „aktiv” als auch „vor der Einführung” einordnet, deutet darauf hin, dass die technischen Vorbereitungen für die Einführung des Fonds laufen. Der ETF, der unter dem Ticker CLNK gehandelt werden soll, soll den Kurs von Chainlink (LINK) nachbilden – dem nativen Token des Blockchain-Orakel-Netzwerks, das Smart Contracts mit Daten aus der realen Welt verbindet.
Die Notierung bei der DTCC garantiert zwar noch keine Genehmigung durch die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission), ist jedoch historisch gesehen einer der letzten Meilensteine, bevor ein ETF offiziell an den Start geht.
Bitwise, einer der größten Verwalter digitaler Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten, reichte im August seine Registrierungserklärung (Form S-1) für den Chainlink-ETF ein und wird voraussichtlich noch ein Formular 8-A einreichen – das letzte Dokument, das erforderlich ist, bevor ein Wertpapier an einer Börse gehandelt werden kann.
Die Aufnahme des Fonds in das DTCC-System erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Dutzende anderer kryptobasierter ETFs auf Entscheidungen der SEC warten. Der anhaltende Stillstand der US-Regierung, der nun bereits in der sechsten Woche andauert, hat den Fortschritt in mehreren Bundesbehörden verzögert, darunter auch bei der SEC, die mit reduzierter Personalstärke arbeitet. Nach der Verabschiedung eines Gesetzes zur Wiederaufnahme der Regierungsgeschäfte durch den Senat kehrt jedoch wieder Optimismus ein, da damit möglicherweise der Rückstau an anhängigen ETF-Anträgen beseitigt werden kann.
Grayscale, ein weiterer wichtiger Akteur im Bereich der Verwaltung digitaler Vermögenswerte, strebt ebenfalls einen eigenen Spot-Chainlink-ETF an. Im Gegensatz zum Vorschlag von Bitwise sieht das Produkt von Grayscale die Einbeziehung von Staking vor, eine Funktion, die den Genehmigungsprozess angesichts der derzeitigen regulatorischen Unsicherheit in Bezug auf renditegenerierende Krypto-Assets erschweren könnte.
Die wachsende Zahl von ETF-Anträgen – darunter Token wie Solana, Avalanche, Hedera und Dogecoin – spiegelt die zunehmenden Bemühungen von Fondsmanagern wider, ihr Krypto-Engagement über Bitcoin und Ethereum hinaus auszuweiten. Die Einführung neuer „generischer Listing-Standards” durch die SEC Anfang dieses Jahres dürfte ebenfalls zu einer Straffung der Genehmigungsverfahren führen, da bestimmte Krypto-ETFs ohne Einzelfallprüfungen zugelassen werden können.
Wenn der Prozess reibungslos verläuft, könnte der Chainlink-ETF von Bitwise zu den nächsten Altcoin-Fonds gehören, die auf den US-Markt kommen – ein weiterer Schritt in Richtung einer breiteren institutionellen Akzeptanz von Blockchain-Assets

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