Digitaler Euro der EU gewinnt an Unterstützung – mit Forderungen nach Kostensenkungen und einem zweigleisigen Ansatz

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Die italienische Bankenvereinigung (ABI) hält das Konzept zwar für unverzichtbar für die „digitale Souveränität” Europas, drängt jedoch auch auf praktische Anpassungen – nämlich die Verteilung der anfänglichen Entwicklungskosten über einen längeren Zeitraum, anstatt den Banken hohe Vorabkosten aufzubürden.

ABI-Generaldirektor Marco Elio Rottigni stellte fest, dass die italienischen Banken mit der Ausrichtung der EZB einverstanden sind, betonte jedoch, dass der Zeitpunkt der Kosten eine Rolle spielt und Europa wettbewerbsfähig bleiben muss, da andere Länder – darunter die USA, die kürzlich eine Gesetzgebung zu Stablecoins vorangetrieben haben – schnell voranschreiten.

Rottigni brachte auch die Idee eines zweigleisigen Systems ins Spiel, bei dem ein digitaler Euro neben den von Geschäftsbanken ausgegebenen digitalen Währungen eingeführt wird, um die Akzeptanz in der realen Welt zu beschleunigen.

Brüssel hat erst kürzlich einen politischen Konsens über die nächsten Schritte des Projekts erzielt, wobei die EU-Finanzminister ein Mitspracherecht darüber erhalten, ob die CBDC letztendlich eingeführt wird – und wenn ja, wie viel jeder Bürger davon halten darf. Diese Sicherheitsvorkehrung soll die Bedenken hinsichtlich einer Abwanderung von Einlagen aus dem privaten Sektor zerstreuen. Wenn der Gesetzgeber die erforderlichen Rechtsvorschriften im nächsten Jahr verabschiedet, könnten die Pilotversuche 2027 beginnen, mit einer möglichen öffentlichen Einführung im Jahr 2029.

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Dennoch ist die Initiative nicht ohne Reibungen. Deutsche Bankengruppen und konservative EU-Gesetzgeber bleiben skeptisch. Kritiker argumentieren, dass ein reduziertes Modell – das für Offline-Verbraucherzahlungen, aber nicht für groß angelegte Großhandelsgeschäfte geeignet ist – Risiken verringern und eine Konkurrenz zu bestehenden Finanzsystemen vermeiden würde. Der konservative Europaabgeordnete Fernando Navarrete hat sich besonders lautstark geäußert und davor gewarnt, das Projekt zu überdehnen, da die aktuellen Clearing-Systeme bereits den institutionellen Anforderungen gerecht werden.

Trotz unterschiedlicher Ansichten über Umfang und Geschwindigkeit signalisiert die Debatte eine gemeinsame Erkenntnis: Europa sieht digitales Geld als unvermeidlich an – und der Wettlauf um die Modernisierung hat bereits begonnen.

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Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.
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