Institutionen sammeln still und leise, während Raoul Pal seine langfristige Krypto-These bekräftigt
Raoul Pal wischte das jüngste Chaos auf dem Kryptomarkt beiseite, bezeichnete es als „bloßes Rauschen“ und forderte Anleger auf, über die kurzfristige Volatilität hinauszuschauen.
In einem Beitrag argumentierte der Makrostratege, dass Händler, die sich auf Hebelwirkung und tägliche Kursbewegungen fixieren, den eigentlichen Kern der Sache übersehen – nämlich die fortschreitende digitale Transformation der Weltwirtschaft und die damit einhergehende Liquiditätsfülle.
Laut Pal bleiben die langfristigen Aussichten für Bitcoin und andere Kryptowährungen intakt, solange die Welt weiter digitalisiert wird und die Liquidität weiterhin durch die Märkte fließt. Er glaubt, dass Regierungen und Unternehmen, die riesige Schuldenberge refinanzieren, mehr Kapital in das System pumpen und damit die Nachfrage nach Risikoanlagen wie BTC und ETH aufrechterhalten.
Vorübergehende Marktcrashs seien lediglich der Preis für diejenigen, die an dieser seiner Meinung nach historischen Finanzrevolution teilhaben. Sein Rat war direkt und charakteristisch kühn: Hören Sie auf, den Markt zu timen, denken Sie langfristig und „BTFD – and don’t mess it up” (Kaufen Sie bei Tiefstständen – und vermasseln Sie es nicht).
Seine Kommentare spiegeln die Stimmung großer Investoren wie Paul Tudor Jones wider, der kürzlich die Schwäche von Bitcoin als „die Ruhe vor dem Sturm“ bezeichnete und damit andeutete, dass eine starke Rallye folgen könnte.
Die Marktdaten scheinen diesen vorsichtigen Optimismus zu stützen. Bitcoin hat sich auf rund 112.000 US-Dollar erholt, nachdem es Anfang der Woche auf fast 102.000 US-Dollar gefallen war, wobei das Handelsvolumen mit Futures um über 150 % gestiegen ist – ein Zeichen dafür, dass institutionelle Akteure weiterhin engagiert sind.
Für Pal signalisieren diese Entwicklungen, dass „Smart Money“ sich still und leise für den nächsten großen Krypto-Aufschwung positioniert. Angesichts der zunehmenden Liquidität und der fortschreitenden technologischen Umgestaltung des Finanzwesens ist er weiterhin davon überzeugt, dass digitale Vermögenswerte die globalen Märkte in ihre nächste Wachstumsphase führen werden.

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