Europäische Zentralbank lehnt Bitcoin für künftige Reservezwecke ab
Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) bekräftigte die entschiedene Ablehnung der Institution gegenüber der Aufnahme von Bitcoin in die Reserveportfolios der EU-Zentralbanken.
Bei einer Veranstaltung der EZB erläuterte der Funktionär, warum die digitale Währung nicht die für staatliche Währungsreserven erforderlichen Standards erfüllt.
„Reserven müssen liquide sein, sie müssen sicher sein, sie müssen geschützt sein und sie dürfen nicht durch Geldwäsche oder andere kriminelle Aktivitäten beeinträchtigt werden“, sagte der EZB-Präsident in seiner Rede.
🇪🇺 European Central Bank President says #Bitcoin will not be included in any EU central bank reserves.
"Reserves have to be liquid, reserves have to be secure, they have to be safe, and they should not be plagued by money laundering or other criminal activities." 👀 pic.twitter.com/0GTVwxg8rM
— Trending Bitcoin (@BitcoinNews21M) November 12, 2025
Die Äußerungen wurden in den sozialen Medien verstärkt, nachdem ein Videoclip verbreitet wurde, in dem der Vertreter vor einem strahlend blauen Hintergrund vom Podium der EZB aus sprach.
Die EZB argumentiert seit langem, dass dezentrale Kryptowährungen nicht über die Stabilität, regulatorische Klarheit und das Risikoprofil verfügen, die für eine Aufnahme in die Bilanzen der Zentralbanken erforderlich sind. Während das weltweite Interesse an tokenisierten Vermögenswerten und digitalen Währungen weiter zunimmt, hält die Institution daran fest, dass hochvolatile Kryptowährungen nicht mit dem Auftrag der Wahrung der Währungs- und Finanzstabilität vereinbar sind.
Die Kommentare kommen auch in einer Zeit, in der digitale Vermögenswerte in ganz Europa einer verstärkten Prüfung unterzogen werden und die politischen Entscheidungsträger daran arbeiten, die regulatorischen Rahmenbedingungen im Rahmen von MiCA und verwandten Gesetzen fertigzustellen. Trotz wiederholter Forderungen von Bitcoin-Befürwortern nach einer stärkeren institutionellen Integration hält die EZB weiterhin an traditionellen, regulierten Formen der Reserveverwaltung fest.
Derzeit ist die Botschaft der Führung der Zentralbank unmissverständlich direkt: Bitcoin wird nicht Teil der offiziellen Reserven der EU werden.

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