Analyst bezeichnet den 21. September als den riskantesten Handelstag für Bitcoin: Hier ist der Grund dafür
Die Kursschwankungen von Bitcoin wirken oft chaotisch, aber ein Analyst glaubt, dass hinter der Volatilität ein versteckter saisonaler Rhythmus steckt.
Timothy Peterson, ein langjähriger Forscher im Bereich Kryptowährungen, sagt, dass historische Daten zeigen, dass bestimmte Kalenderdaten ein weitaus höheres Verlustrisiko bergen – und dass Ende September besonders gefährlich ist.
Ende September zeichnet sich durch starke Rückgänge aus
Peterson’s Datenauswertung zeigt, dass der 21. September durchweg den höchsten durchschnittlichen Tagesverlust von etwa 2% verzeichnet hat. Die Schwäche hört damit nicht auf: Der 24. September und der 22. März gehören ebenfalls zu den Tagen mit der schlechtesten Performance von Bitcoin und weisen beide durchschnittliche Rückgänge von über 1.5% auf. Zwei dieser drei Daten fallen in dieselbe Woche, was die zweite Septemberhälfte zu einer wiederkehrenden Problemperiode für die digitale Währung macht.
September 21 is the worst day of the year for Bitcoin. It drops nearly 80% of the time.
It has the single largest calendar day loss with a median of -2.00% (March 22nd is second with -1.52%).
The third worst day, -1.50%, is September 24th. So within four days, you get two… pic.twitter.com/z1kfd05F8l
— Timothy Peterson (@nsquaredvalue) September 5, 2025
Bitcoin ist im August bereits um 6.5% gefallen, und Peterson geht davon aus, dass saisonale Belastungen die Preise noch etwas länger drücken könnten. Dennoch deutet sein Modell darauf hin, dass Bitcoin den September zwischen $97,000 und $113,000 abschließen wird – was darauf hindeutet, dass kurzlebige Einbrüche den allgemeinen Aufwärtstrend nicht zunichte machen. Da die Münze derzeit bei $111,253 liegt, ist das obere Ende dieses Bereichs bereits in Sicht.
Warum Trader darauf achten sollten
Märkte außerhalb des Kryptobereichs zeigen oft saisonale Tendenzen – von Aktienverkäufen im Oktober bis hin zu Rohstoffen, die auf Erntezyklen reagieren. Peterson argumentiert, dass die Erfolgsbilanz von Bitcoin ähnliche Aufmerksamkeit verdient. Für Trader dienen Daten wie der 21. September als Frühwarnsignale, insbesondere wenn gleichzeitig makroökonomische Belastungen oder regulatorische Schlagzeilen auftreten.
Muster sind niemals Gewissheiten, aber Petersons Forschung legt nahe, dass Bitcoin einen eigenen „Kalendereffekt” hat. Wenn man sich an der Geschichte orientiert, könnte die dritte Septemberwoche erneut zu einer der schwierigsten Phasen des Jahres werden.

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